Was ist das beste Potenzmittel für Sie?

Was ist das beste Potenzmittel für Sie?

Autor: Gina.g  |  Lesezeit: 4 Minute  |   Letzte Aktualisierung: 10 Dezember 2020

Bekannte Potenzmittel im Vergleich – So wählen Sie das richtige potenzmittel?

Erektile Dysfunktion, oder auch umgangssprachlicher Erektionsstörungen oder Impotenz, gehört weltweit zu den häufigsten Funktionsstörungen sexueller Natur und betrifft sowohl Männer und Frauen gleichermaßen. Der Überschuss des Enzyms Phosphodiesterase, kurz PDE-5, hemmt hier die Durchblutung und die Aufrechterhaltung des Gliedes und kann für ein Ausbleiben des Höhepunktes verantwortlich sein und somit das Ausführen von Geschlechtsverkehr unmöglich machen. Das kann sowohl Probleme in der Beziehung als auch Unsicherheiten und Selbstbewusstseinszweifel der Betroffenen zur Folge haben, bis hin zum Verlust am Spaß sexueller Aktivitäten.

Die Ursachen sind vielfältig, angefangen bei Stress und mentalen Problemen, Herz-Kreislauf-Krankheiten bis zu einer schlechten Lebensqualität durch schlechte Ernährung, mangelnde Bewegung oder übermäßigen Konsum von Alkohol und Drogen. Sollten Sie unter Erektionsstörungen leiden, hilft eine kompetente Beratung bei einem Facharzt, die Ursachen herauszufinden und zu therapie- ren, denn vielleicht sind Potenzmittel gar nicht nötig. 

Weltweit leiden ungefähr 5-20% der Männer an einer mäßigen bis starken Erektionsstörung. Aktuell sprechen wir von einer steigenden Rate auf 322 Millionen Männer bis zum Jahr 2025. 

How-to-choose-the-right-medicine

Unter dem riesigen Angebot bekannter Potenzmittel das richtige auszuwählen kann schon schwierig sein. Die sogenannten PDE-5-Hemmer sind chemische Potenzmitteln und sollen das Enzym PDE-5 in seiner Wirkung abschwächen. Nach der Einnahme verlangsamen die PDE-5-Hemmer den Abbau von cGMP, sodass Blut leichter über die Arterien einströmen aber weniger über die Venen abfließen kann, der Penis wird steif und die Erektion bleibt länger erhalten.

Bis jetzt wurden 4 Wirkstoffe von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA für sicher und wirksam deklariert, es handelt sich um Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil. Sildenafil ist der Wirkstoff des weltweit bekannten und ersten Potenzmittels Viagra, was 1998 auf den Markt kam. Einige Jahre später folgte das Medikament Cialis mit Tadalafil. Der Wirkstoff Vardenafil gehört zu Levitra und Avanafil zu Spedra.

Name Viagra Cialis Levitra Spedra
Hersteller Pfitzer Eli Lilly Bayer Meranini Berlin Pharma
Erscheinung 1998 2003 2003 2014
Wirkstoff Sildenafil Tadalafil Vardenafil Avanafil
Dosierung 25, 50 und 100 mg 2,5, 5, 10 und 20 mg 5, 10 und 20 mg 50, 100 und 200 mg
Wirkungseintritt Nach 30 – 60 Minuten Nach 15 – 30 Minuten Nach ca. 25 – 60 Minuten Nach ca. 15 – 30 Minuten
Wirkungsdauer ca. 4 – 8 Stunden Ca. 24 – 36 Stunden Ca. 8 Stunden Ca. 6 – 17 Stunden

In welcher Dosierung kann potenzmittel gefunden werden?

Die in chemischen Potenzmitteln enthaltenen PDE-5-Hemmer werden eingenommen, wenn der Penis bei sexueller Erregung trotzdem schwach bleibt. Die Arterien sind angespannt, es kann nur wenig Blut einfließen, die Venen hingegen sind geweitet, sodass mehr Blut abfließen kann. Nach der Einnahme verlangsamen die PDE-5-Hemmer den Abbau von cGMP, sodass Blut leichter über die Arterien einströmen aber weniger über die Venen abfließen kann, der Penis wird steif und die Erektion bleibt länger erhalten.

Der Arzt empfiehlt die persönlich zu dosierende Menge, wählbar aus Filmtabletten mit den je angegebenen Dosen. Die Einnahme kann mehrmals die Woche bis zu einmal am Tag erfolgen, jedoch sollte die Dosierung nie selbst in die Hand genommen werden, sondern immer ärztlich verschrieben werden! Im schlimmsten Fall werden durch die Einnahme mehrerer Tabletten gleichzeitig nur die Nebenwirkungen verstärkt.

Bei der Einnahme mit folgenden Medikamenten sind Wechselwirkungen aufgetreten:

Grapefruitsaft Bestandteile des Saftes verhindern Aufnahme und Abbau von PDE-5-Hemmern, Wirkung wird vermindert, Risiko für Nebenwirkungen steigt
Medikamente gegen bakterielle Infektionen und Pilzerkrankungen

  • Ketoconazol
  • Isoconazol
  • Cimetidin
  • Ritonavir
  • Erythromycin
Gegenseitige Wirkungsverstärkung, Risiko für mögliche Erhöhung der Herzfrequenz steigt, sowie sehr niedrigen Blutdruck und Störungen der Blutgerinnung
Medikamente für Erweiterung der Blutgefäße; Medikamente, die auf Nitro-Basis wirken; Alpha-Sympatholytika Gegenseitige Wirkungsverstärkung möglich, Risiko für Neben- wirkungen wie Erhöhung der Herzfrequenz, plötzliche  Senkung des Blutdrucks und Störung der Blutgerinnung erhöht

Medikamente mit den Inhaltsstoffen:

  • Glyceroltrinitrat
  • Isosorbid mononitrat
  • Isosorbid dinitrat
  • Molsidomin
  • Pentaerythrityl tetranitrat
  • Riociguat
Verstärkung von blutdrucksenkender Wirkung
  • Carbamazepin
  • Phenobarbital
  • Phenytoin
  • Rifamicin
Abschwächende Wirkung des Medikaments in Verbindung mit PDE-5-Hemmern
Alkohol im Übermaß Verstärkung der Nebenwirkungen möglich, negativer Einfluss auf die Erektionsfähigkeit sowie starker Blutdruckabfall

 

Wann sollte man keinen sexuellen Verstärker verwenden?

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzrhythmusstörungen, schwere Herz- muskelschwächen (Herzinsuffizienz Typ NYHA II und Typ NYHA III) und instabile Angina pectoris
  • Herzinfarkt oder Schlaganfall innerhalb der letzten 3 Monate
  • Schwere Störungen der Leber- und Nierenfunktion
  • Chronisch niedriger Blutdruck
  • Augenerkrankung Retinis pigmentosa

Wann zum Arzt gehen?

  • Durchblutungsstörungen wie Arteriostenose
  • Störungen der Blutdruckkontrolle
  • Geschwüren im Magen und im Zwölffingerdarm
  • Störungen der Blutgerinnung
  • Sichelzellanämie
  • Plasmazytom

 

Potenzmittel Nebenwirkung

  • Durchfall
  • Glieder- schmerzen
  • Hitzegefühl
  • Kopfschmerzen
  • Rötung des Oberkörpers
  • Verdauungsstörungen
  • Augenreizungen
  • Angst
  • Blutarmut
  • Bronchitis
  • Brust- schwellung
  • Gewichts- zunahme
  • Grippe
  • Hautrötung
  • Hämorrhoiden
  • Herzklopfen
  • Entzündung der Magenschleimhaut
  • Migräne
  • Muskelschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Blutunterlaufene Augen
  • Bluthochdruck
  • Durchblutungsstörung des Gehirns
  • Erbrechen
  • Herzrasen, Herzinfarkt, plötzlicher Herztod
  • Hörstörung
  • Nasenbluten
  • Schmerzhafte Erektiosverlängerung
  • Verlust des Bewusstseins

Eine Studie von Eusebio Rubio-Aurioles, die Tadalafil und Sildenafil direkt miteinander verglichen hat, fand heraus, dass die Probanden Tadalafil Sildenafil insgesamt vorzogen. Tadalafil steigerte das Selbstbewusstsein während des Aktes und hatte positive Auswirkungen auf die Psyche im Nachhinein, im Bezug darauf, dass Erektionsstörungen allgemein einen negativen Einfluss auf die Psyche der Betroffenen haben können. Des weiteren machten sich Nebenwirkungen im Schnitt eher bei Sildenafil als bei Tadalafil bemerkbar und Patienten konnten auf grund der langen Wirkdauer spontaner und mit weniger Zeitdruck an den Geschlechtsverkehr gehen.

Wie finde ich nun das Potenzmittel, das zu mir passt?

Lassen Sie sich ausreichend von einem Facharzt beraten. Präsentieren Sie ihm wahrheitsgemäß Ihre Krankengeschichte und beantworten Sie alle Fragen rund um Ihren Lebensstil wahrheitsgemäß. Anschließend bekommen Sie mehrere Präparate, mit denen Sie daheim ausprobieren können, bei welchem Potenzmittel Sie einen Wirkungserfolg erzielen und bei welchem die Nebenwirkungen möglichst gering bleiben. Es müssen ebenso biologische, psychologische, kulturelle Faktoren sowie das Verhältnis zum Partner und ob dieser gleichermaßen gut befriedigt werden kann, in Betracht gezogen werden. 

Potenzmittel Rezeptfrei kaufen

Über unsere Website vergleichen wir zahlreiche Internet apotheke , auch bestimmte Medikamentgrup- pen auf Preis-Leistungs-Verhältnis, Lieferung und Service. Diese Internet-Apotheken sind alle bei der britischen Gesundheitsbehörde GMC registriert, Sie können also sein, dass Ihre Anliegen von echten Ärzten geprüft und behandelt werden. Sie sind in Ihrem Interesse dazu angehalten, einen Fragebogen über das Portal wahrheitsgemäß auszufüllen, damit der Arzt eine entsprechende Diagnose stellen kann. Das Medikament wird Ihnen nur verschrieben, wenn der Arzt die Sie für eine Behandlung als geeignet befindet. Behandlung, Ausschreibung des Rezeptes und Versand sind im über die Seite ausgestellten Preis enthalten.

Befragt eine Seite Sie nicht zu Ihrer Gesundheitsgeschichte, persönlichen Daten und Symptomen und erfolgt keine Prüfung durch einen Arzt, dann können Sie davon ausgehen, dass es sich um eine illegale Website handelt. Hier ist höchste Vorsicht geboten, da Sie sich mit einem Kauf über eine Seite, die nicht verifiziert ist, ebenfalls strafbar machen.

Abonnieren Sie WhichMed